Tschernobyl: Langzeitprojekt »verstrahlte Räume«

Am 26. April 2006 wiederholt sich der Tag der wohl größten Zivilkatastrophe der Menscheit zum 20. Mal. Experten gehen davon aus, dass bislang an den Folgen des Atomunglückes über 500.000 Menschen gestorben sind.

Die Bilder entstanden anlässlich von fünf Reisen innerhalb von drei Jahren nach Weißrussland und in die Ukraine. Sie zeigen:

• verstrahlte und verlassene Lebensräume (Dörfer um Tschernobyl, Stadt Pripjet und Tschernobyl)

• verstrahlte Räume, in die die Alten nach der Evakuierung zurückgekehrt sind

• verstrahlte Räume; die sogenannte Sperr- oder auch Todeszone (10km um den Reaktor); dort arbeiten noch insgesamt 3.800 Menschen temporär (jeweils eine Woche) um die sogenannte Reaktorsicherheit zu gewährleisten und den Rückbau zu organisieren.

• Eindrücke der medizinischen Situation der betroffenen Menschen der zweiten und dritten Generation.